Auch Wissenschaften kritisch hinterfragen:
Bildungspolitiker, Pädagogen und Erzieher
sind derzeit in der "Schusslinie" der Wissenschaftler.
Ja auch die Investitionen in die Weiterbildung
von Wrtschaftsunternehmen werden bemängelt.
Siehe Prof. Dr. Gerhard Roth:
In seinem Buch "Bildung braucht Persönlichkeit -
Wie Lernen gelingt" schreibt er im Innern der Schutzhülle:
Weiterbildung? Bringt nichts!
Unternehmen investieren hohe Summen
in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter,
nach zwei Monaten ist wieder alles beim Alten.
Unser Schulsystem verschlingt Milliarden -
Pisa hat gezeigt, was dabei herauskommt.
Der Grund:
Die Erkenntnisse der Psychologie und Neurowissenschaften
über die Rolle von Persönlichkeit und Motivation beim Lehren und Lernen
und die beste Art der Wissensvermittlung und -aneignung
haben bisher keinen Eingang in unser Bildungssystem gefunden.
Er hat damit Recht, aber . . . .
Weitere Stimmen und Zitate aus seinem Buch:
Der Ulmer Psychiater Mandfred Spitzer,
der Magdeburger Neurobiologe Henning Scheich,
und der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther -
um die Hauptvertreter zu nennen (so Roth) -
melden sich zu Wort und geben bei diesem "Versagen"
die Hauptschuld dem Umstand,
dass die bisherige Pädagogik und Didaktik
die neuen Erkenntnisse der Neurowissenschaften
zu den Bedingungen des Lehrens und Lernens
sträflich vernachlässige und eine vornehmlich
anti-naturwissenschaftliche Haltung einnehme.
Dagegen könne die Rezeption dieser neuen Ergebnisse
die Schulpraxis entscheidend verbessern.
Medien und große Teile der Lehrerschaft
haben diese Erkenntnisse begierig aufgenommen.
Das Credo dieser ansonsten sehr heterogenen
"pädagogischen Neurobiologie" lautet nun schlicht und einfach
"Lernen ist Gegenstand der Gehirnforschung;
daher wird ein Lehrer, der weiß, wie das Gehirn funktioniert,
besser lehren können" (Spitzer 2003).
Man könne sogar Pädagogik und Didaktik
schlicht durch Hirnforschung ersetzen;
Spitzer sprach damals von der Möglichkeit
einer "feindlichen Übernahme" der Erziehungswissenschaften
durch die Neurobiologie.
Die beiden Fragen, die wir uns in diesem Zusammenhang
stellen müssen, lauten:
(1) Versteht die Hirnforschung die Prinzipien und Mechanismen
tatsächlich bereits soweit, dass sich daraus direkt
Einsichten für eine bessere Unterrichtspraxis ergeben?
(2) Wer soll diesen Transfer leisten -
die Pädagogen-Didaktiker, die Schulpraktiker
oder die Neurobiologen selbst?
Beide Fragen sind relativ schwierig zu beantworten.
Geisteswissenschaften (Psychologie und Neuropsychologie)
als auch die naturwissenschaftlich fundierten Bereiche
(Neurobiologie) haben in den letzten Jahrzehnten
jeweils ihre fortschrittlichen Ergebnisse eingebracht.
Sie "beissen" sich aber immer noch - wie vorher -
an der reinen Wissensvermittlung fest.
Geändert haben beide Wissenschaften nur sehr wenig!

Wir kennen die Gründe
und haben Lösungen, die Erfolge garantieren!

1. Die Gründe liegen in der "Nichtbeachtung"
der Individualität der einzelnen "Kind-Persönlichkeit".
2. Lernen bedeutet für jedes Individuum etwas anderes.
Jeder Mensch lernt auf seine individuelle Weise.
Seine Persönlichkeits-Struktur ist dafür der Schlüssel.
3. Auch der Lehrende hat seine individuelle Persönlichkeit
und wählt die Lehrmethode, die genau zu ihm passt.
Damit ist er authentisch und erreicht die Schüler,
für die genau dieses Lernen individuell passt.
Anderen Schülern zeigt er andere Methoden auf,
wie diese den Lehrstoff besser verarbeiten.

Das seit drei Jahrzehnten angewandte Trainingskonzept
des Instituts für angewandte Anthropologie
"Fürs Leben vorbereiten" ist ein Beweis,
dass es möglich ist, Lehren und Lernen
erfolgreich zu praktizieren.

Beweise und positive Evaluierungs-Studien
liegen vor - auch und gerade aus der Wirtschaft.